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BDSM
Beckenbodenübungen
Beschneidung (Zirkumzision)
Bisexualität
Blinde Date
Bondage
Bon Jour Tropfen
Butch
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BDSM
Ein in der Sado-Masochismus-Szene gebräuchlicher Begriff, der sich aus Bondage und Discipline (Fesselung und Züchtigung), Dominance und Submission (Dominanz und Unterwerfung), sowie Sadism und Masochism (Sadismus und Masochismus) zusammensetzt.
Der Begriff Sadismus wird dem französischem Grafen De Sade zu geschrieben und der damit gewaltanhängigen Menschen den Begriff Sadisten vererbte. Der Namensgeber für Masochismus war der Arzt Masoch, der sich an Schmerzen sexuell erregen konnte und damit den Masochisten Ihren Namen gab.
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Beckenbodenübungen
Beckenbodenübungen haben nichts mit einer besonderen Sexpraktik oder Stellungen an sich zu tun, sondern dienen Frauen, die unter Orgasmusstörungen leiden. Diese therapeutische Maßnahme stärkt die Muskulatur des weiblichen Beckenbodens anhand eines speziellen Trainings.
Eine angespannte Beckenbodenmuskulatur verstärkt das Lustgefühl beim Geschlechtsverkehr der Kopulierenden. Gerade durch Mehrfachgeburten erschlafft die Muskulatur des Beckenbodens, und der erigierte Penis des Mannes kann nicht mehr so intensiv an der Scheideninnenwand reiben (das sog. lost-penis-Syndrom). Der Muskel lässt sich auch durch eine simple Fingerübung trainieren. Dabei führt der Mann der Sex-Partnerin den Finger ein, und bewegt diesen nicht mehr. Nun versucht die Frau, den Finger fest mit dem Muskel zu umschließen.
Nach mehreren Übungen kann die Frau den Muskel wieder fester um das erigierte Glied des Koituspartners pressen, und ihn fest umschließen, was zu deutlichem Lustgewinn führt.
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Beschneidung (Zirkumzision)
Dies ist die Entfernung der männlichen Vorhaut, hauptsächlich in den ersten Lebensjahren, bzw. das ganze oder teilweise Abtragen des Kitzler (Klitoris) bei Frauen, und das Abschneiden der Schamlippen bei junge Mädchen.
Hinter der Beschneidung stehen zumeist religiöse Hintergründe, es gibt aber auch (eigentlich ausschließlich) Männer, die sich wegen des gesteigerten Lustgefühls beschneiden lassen. Zu bedenken gibt es dabei den Empfindlichkeitsfaktor, da die Eichel immer freiliegt, und der zunächst schmerzhafte Eingriff. Bekannt für Beschneidungs-Riten sind vor allem die jüdische Religion und der afrikanische Stamm der Massai.
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Bisexualität
Als Bisexualität bezeichnet man allgemein die Zweigeschlechtlichkeit. Hierzu zählt zunächst die von Sigmund Freud psychologisch dargebrachte Bisexualität. Jeder Mensch ist nach seiner Theorie mit weiblichen und männlichen Geschlechtsorganen ausgestattet, welche nach der Geburt einseitig verdrängt werden. Wer nun bisexuell ist, hat den Wunsch, beiden Geschlechtern anzugehören, und nicht nur seinem wahren, offensichtlichen Geschlecht.
Die weithin bekannteste Form der Bisexualität aber ist der geschlechtliche Drang zu beiderlei Geschlecht. Hierbei ist es irrelevant ob Frau oder Mann, man fühlt sich in der Bisexualität immer zu beiden Geschlechtern gleichermaßen hingezogen. Manchmal geht die Bisexualität der Homosexualität voraus, indem die betreffende Person später ihr coming-out erlebt, und sich nur zum gleichen Geschlecht hingezogen fühlt.
Ebenfalls zur Bisexualität gehört die Doppelgeschlechtlichkeit, also Menschen, die tatsächlich - ähnlich der Freudschen Theorie - zumindest Anlagen beiderlei Geschlechts besitzen. Die Hermaphroditen (Zwitter,
Transen,
Transsexuelle) weisen Gewebestrukturen von sowohl Hoden als auch Eierstöcken auf. In der Zeit der griechischen Antike (Apollo), den alten Römern (Bacchus) oder im alten Ägypten gab es zweigeschlechtliche Götter, die von hinten weiblich, und von vorne betrachtet männlich aussahen. So geborene Menschen dieser Zeit wurden oftmals für ihre als besonders vollkommen geltenden Körper verehrt.
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Blinde Date
Allgemein wird das
Blinde Date als ein Rendezvous zweier Menschen bezeichnet, die sich vorher nie gesehen haben.
Als Sexualpraktik dient es aber auch der Partnerschaft, z.B. wenn der gewisse Kick fehlt, und man sich gespielt neu kennen lernt. Dabei arrangieren die Paare beispielsweise ein zufälliges Treffen an der Bar eines Hotels, oder im Café.
Der Öffentlichkeit spielen sie das Paar vor, das sich gerade erst kennen gelernt hat, und die intensiv miteinander flirten, oder sogar gleich zur Sache gehen. Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt, und werden nur von der Fantasie der Beteiligten eingeschränkt.
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Bondage (engl. Knechtschaft, Leibeigenschaft
Bondage ist fester Part einer Sadomasochistischen sexuellen Handlung. Hierbei wird der Partner oder die Partnerin gefesselt, geknebelt, oder angekettet. Es gibt dabei immer den wehrlosen und den dominanten (herrischen, beherrschenden) Partner. In dieser Situation treibt der Schmerz den sexuellen Reiz voran.
Beide Partner haben sich hierbei meist vorher abgesprochen, so dass jeder einen Lustgewinn am Schmerz bzw. an der Qual des anderen erlebt. Oft ist Bondage mit Lack und Leder oder Latex-Klamotten oder Lederkluft und deren Fetischismus verbunden.
Dominante Frauen werden als Domina, Dominas, Herrin, Herrinnen oder Bizarrlady, Bizarrladies bezeichnet, Männer als Meister, Master oder Herren. Unterwürfige Menschen hingegen als Sklave, Sklaven, Sklavin, Haussklaven, Zofe oder Novizin bezeichnet.
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Bon Jour Tropfen (bon jour = franz.: Guten Tag)
Dieses Sekret sondern vor allem junge Männer aus. Hervorgerufen durch erotische Träume und aufgrund seiner klaren, wasserähnlichen Konsistenz spricht man in diesem Zusammenhang auch von feuchten Träumen. Das Sekret soll die Harnröhre auf den bevorstehenden Erguss vorbereiten.
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Butch
In der weiblichen Homosexuellen-Szene fundierter Begriff. Er beschreibt den männlichen Part einer lesbischen Beziehung, nämlich die Frau, die die männliche Rolle auch nach außen hin repräsentiert (z.B. durch das tragen männlicher Kleidung, kurze Haare etc.). Gegenteil: Femme
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