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Demivierge (lat. Demi=halb / Virgo=Jungfrau)
Dental Dam
Denudation
Digitatio (lat.)
Dildo
Domina (lat. Domina=[Haus]herrin)
Donjuanismus (span. Don=Herr, Juan=Johann / ital.: Don Giovanni)
Dreier, flotter
Dusche, goldene

Demivierge (lat. Demi=halb / Virgo=Jungfrau)

Die Halbjungfrau. Häufig in islamischen Ländern auftretende Form der Jungfrau, die bereits Analverkehr praktiziert hat, aber vaginal jungfräulich geblieben ist.

Dental Dam

Dental Dams sind dünne Latextücher. Häufig in der Lesbenszene benutzt, kommen sie doch ursprünglich - daher auch der Name - aus der Dentaltechnik, also von Zahnärzten, Zahnmedizin.
Sie dienen dem Schutz vor AIDS und anderen Geschlechtskrankheiten. Sie werden mit etwas Gleitmittel versehen auf die Vagina gelegt.

Denudation

Damit ist ganz einfach das Zurückziehen der Vorhaut und das folglich Entblößen der Eichel gemeint. Wird in Japan anstelle einer Beschneidung simpel mit einer Schnur durchgeführt, die um den Penis gebunden wird und die Vorhaut zurück hält.
Denudation wird häufig beim FKK betrieben, was zur Folge hat, dass denudierte Männer aufgrund der ständigen Reizung der Eichel immer leicht erregt sind und der Penis durch die leichte Erektion größer als normal ist.
Auch Frauen betreiben zuweilen Denudation und ziehen die Häutchen um den Kitzler (Klitoris) zurück.

Digitatio (lat.)

Mit Digitatio bezeichnet man das berühren mit den Fingern, das Streicheln des Partners oder das schlichte Fummeln.
Dabei wird der Körper des Partners zärtlich mit der Hand stimuliert und kann sogar bis zum Höhepunkt getrieben werden. Dies gilt insbesondere für die Brustwarzen und den Kitzler, umfasst im Allgemeinen aber den ganzen Körper.

Dildo

Ein Dildo ist ein oftmals fast naturgetreuer Penis aus Silikon, Latex oder ähnlichem Material, und wurde in seiner sehr frühen Entstehung in der Antike aus Holz gefertigt.
Als Sex-Spielzeug dient es der Frau der Stimulation, manchmal sogar als kompletter Penisersatz. Weniger gebräuchlich auch unter lesbischen Frauen, denen Zunge und Finger nicht ausreichende Befriedigung verschaffen.

Domina (lat. Domina=[Haus]herrin)

Im Mittelalter fand dieser Begriff seinen Ursprung. Die Minnesänger verehrten damit gesanglich die - oftmals in weiter Ferne lebende - Herrin, der sie sich unterwarfen und in Demut um sie warben.
In der Neuzeit ist die Domina die schöne, doch grausame Herrin, der sich der Sklave unterwirft, und von ihr bei Nichtgehorsam bestraft wird. Die heutige Domina ist Teil der Sado-Masochismus-Szene, und bestraft die ihr Unterwürfigen körperlich (Schläge, Auspeitschen etc.) und seelisch (Beschimpfungen) oder durch sexuelle Entsagung.
Bestrafung durch eine Domina wird von dem Sklaven als Freude und sexuelle Stimulans betrachtet. Dominas, Bizarrladies, Zofen, Novizinnen und Sklaven finden über den Sklavenmarkt (Kontaktmagazin) zusammen.

Donjuanismus (span. Don=Herr, Juan=Johann / ital.: Don Giovanni)

So bezeichnet man die hemmungslose Verführungssucht eines Mannes, der die Liebe einer Frau nicht erwidern kann. Donjuanismus ist ein Synonym für die immerwährend ungestillte, egoistische und zwanghafte Leidenschaft.
Charakteristisch ist das Fehlen jedweder Beziehung zur Partnerin, und die Unersättlichkeit des sexuellen Triebes, die ihn wahllos und anspruchslos von einer Frau zur Nächsten treibt, ohne je Befriedigung zu finden. Das weibliche Gegenstück ist die Nymphomanie.
Psychoanalytisch gesehen ist der Donjuanismus eine Flucht. Der Mann flieht vor der Homosexualität oder hat einen Ödipuskomplex. Ein Mann der am Ödipuskomplex leidet läuft Zeit seines Leben einem Muttersurrogat hinterher, und sein ewiger Vaterhass lässt ihn anderen Männern die Frauen und Töchter nehmen.
Als Don Juan bezeichnet man heutzutage einen unermüdlichen Liebhaber, der sexuell Einiges zu bieten hat, dem man jedoch nicht allzu leicht trauen sollte.

Dreier, flotter

Sex zu dritt. Damit ist nichts weiter gemeint als der Geschlechtsakt dreier Menschen, unabhängig, ob dies zwei Männer und eine Frau, zwei Frauen und ein Mann, drei Frauen oder eben drei Männern sind.

Dusche, goldene

Eine besondere Sexualpraktik, die gerade in der Sado-Maso-Szene beliebt ist. Sie bezeichnet das Urinieren auf den Körper des Partners. Wird der Urin zudem getrunken, wird er als Natursekt bezeichnet.

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