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Im Crazyhost
Sexlexikon finden Sie zahlreiche Begriffe rund um
die Erotik und rund um Sex.
Sie können die einzelnen Kapitel direkt über die Buchstaben
anspringen und damit zu den Sex-Themen gelangen. |
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Eifersucht
Ejaculatio praecox (lat.)
Ejakulationsstörungen
Ekstase
Elektrakomplex
Emanzipation (altrömisch: emancipatio ; Entlassung aus der väterlichen Vormundschaft)
Epilation
Eros (griech.)
Erotomanie
Exhibitionismus (lat. exhibere = zeigen, darstellen, darbieten)
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Eifersucht
(Friedrich Schleiermacher um 1810: "Die
Eifersucht ist eine
Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft!")
Die Eifersucht ist die Angst, Jemanden geliebtes zu verlieren an eine
dritte Person. Dies beginnt allein schon beim Verdacht, der sich hegt,
wenn die
geliebte Person in
regelmäßigem Kontakt zu einer anderen
Person steht.
Hierzu mischt sich Misstrauen, und die Furcht die
Zuneigung des Partners
teilen zu müssen, oder ihn ganz zu verlieren. Dies tritt nicht nur in
Beziehungen auf, sondern z.B. auch unter
Geschwistern, die um die
elterliche Fürsorge und Zuwendung wetteifern, oder die Sorge der
Mutter,
den Sohn an dessen
Freundin zu verlieren.
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Ejaculatio praecox (lat.)
Dieser lateinische Fachbegriff bezeichnet die bekannteste Sexualstörung
des Mannes: den vorzeitigen
Samenerguss.
Gerade bei jungen und unerfahrenen Männern kommt dies häufig vor, da sie
die Ejakulation nicht kontrollieren können. Sie tritt aber auch bei
älteren Männern auf.
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Ejakulationsstörungen
Meist psychisch bedingt und eher selten
organisch sind die gestörte
Funktion der Ejakulation. Dabei kann es sich entweder um den vorzeitigen
Erguss, oder um den verzögerten bzw. ausbleibenden Samenerguss handeln.
Verfrühte Ergüsse treten häufig bei jungen Männern auf, die den Erguss
aufgrund von Unerfahrenheit und starker Vitalität noch nicht
kontrollieren können. Auch längere
Abstinenz ist ein Grund für diese
Ejakulationsstörung, und muss zumeist nicht behandelt werden.
Bei älteren Männern kann dies jedoch ein Zeichen für eine beginnende
Impotenz sein, und sollte unter Beobachtung und ärztliche Betreuung
gestellt werden, sollte sich dies über einen längeren Zeitraum
hinziehen. Verzögerte, oder sogar ausbleibende Ejakulation sind ein
Zeichen von nicht ausreichender Erregtheit - was nicht immer auf die
Partnerin zurückzuführen ist! - oder der Mann ist über seine Erregung
hinaus, ohne einen Erguss zu haben.
Dies kann organischer Natur sein, und sollte durch einen Urologen
untersucht werden.
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Ekstase
Ein Zustand der Entzückung und Entrückung, in dem man "außer sich" die
Welt um sich herum vergisst. Es ist eine Art der Befreiung und zugleich
völliger Hingabe.
Der Mensch sucht sie mit Hilfe von
Alkohol oder
Drogen im Rausch, in der
Aufopferung für ein religiöses oder weltanschauliches Ideal, im Aufgehen
in einer größeren Gemeinschaft oder auch über rhythmische Laute und
Bewegungen wie dem Tanz. Hauptsächlich jedoch findet er sie in der
sexuellen Gemeinschaft.
Der Orgasmus bildet das Vorbild jeder
Ekstase mit einer Verzückung, in
der keinerlei Störungen mehr wahrgenommen werden.
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Elektrakomplex
Der Elektrakomplex ist das weibliche Pendant zum
Ödipuskomplex. Ein
Schüler Sigmund Freud leitete den Begriff her von der griechischen
Sagengestalt Elektra, und beschrieb damit das
Tochter-Vater-Verhältnis,
und die darin begründete Eifersucht auf die
Mutter. Elektra stiftete
ihren Bruder zum Mord an Mutter und
Stiefvater an, da diese Ihren
Vater,
den König Agamemnon töteten.
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Emanzipation (altrömisch: emancipatio ; Entlassung aus der väterlichen Vormundschaft)
Als Emanzipation heute gilt die soziale
Gleichstellung der Frau mit dem
Mann, der seine Vorherrschaft in der (westlichen)
Gesellschaft verliert.
Politisch gesehen hat die Emanzipation der Frau viele
Rechte eingeräumt,
die es im Mittelalter nicht gab. Zur Zeit der Französischen Revolution
(1789) begann das Zeitalter der
emanzipierten Frau. Seither haben
Frauen
eine zumindest ansatzweise Gleichstellung.
Neben dem Wahlrecht hatten sie nun das Recht auf freie
Partnerwahl,
nahezu gleiche Chancen bei der Ausübung eines Berufes oder der Wahl der
Ausbildung, eine soziale Absicherung für (allein
stehende) Mütter oder
beispielsweise das Recht auf freie Entscheidung des Geburtszeitpunktes,
oder eines
Schwangerschaftsabbruches.
In den sechziger Jahren wurde die Frau endgültig gleichgestellt durch
ihre berufliche Tätigkeit, und der daraus resultierenden (finanziellen)
Unabhängigkeit vom Mann oder den eigenen Eltern.
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Epilation
Epilation ist das ganz oder teilweise Entfernen der
Körperbehaarung.
Dies erstreckt sich neben dem
Epilieren der Beine (meist bei Frauen, aus
Gründen der Attraktivität) natürlich auch auf
Achselbehaarung und
Schambehaarung. Dabei wird meist
rasiert oder eine sanfte
Wachsenthaarung vorgenommen.
Teilrasuren sind z.B. die
so genannte
Bikini-Rasur, bei der der unter dem
Bikini hervorschauende
Schamhaarbereich entfernt wird, oder der Teil
oberhalb des Penis bzw. des
Venushügel nicht
epiliert wird. Die
Vollrasur ist das vollständige entfernen der
Haare im
Intimbereich bzw.
der Achselhaare.
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Eros (griech.)
Eros, Sohn der
Aphrodite, Göttin der
Schönheit, und
Gott
Ares, des
schönen Kriegsgottes.
Eros ist der
Liebesgott, und wird in Kunst und Literatur oft als nackter
Jüngling mit Pfeil und Bogen dargestellt, der zwei Menschen zu Liebenden
macht (in der römischen Sage
Amor genannt).
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Erotomanie
Erotomanie ist der krankhafte Drang, das starke sexuelle Verlangen auszuleben.
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Exhibitionismus (lat. exhibere = zeigen, darstellen, darbieten)
Das zwanghafte Verlangen, sich in der
Öffentlichkeit nackt zu
Zeigen.
Für den
Exhibitionisten ist hierbei das Verhalten der anwesenden
Personen die sexuelle Stimulans, er nutzt die Angst und das Erschrecken
der mit seinem erigierten Penis konfrontierten Personen, häufig um dann
vor ihnen zu
masturbieren.
Dieses Verhalten wird fast ausschließlich dem Mann nachgesagt, findet
sich aber in schwacher Form auch bei Frauen, die z.B. ihre Brüste zur
Schau tragen. Der
Exhibitionist scheut dabei den körperlichen Kontakt,
da es ihm wichtig ist, von möglichst vielen Leuten gleichzeitig gesehen
zu werden.
Vor dem Gesetz gilt der Exhibitionist als Straftäter, sobald er bei der
Ausübung erwischt wird.
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