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Faustfick
Fellatio (lat. fellare=saugen)
Femme
Fetisch, Fetischismus (engl. Fetish)
Flagellantismus
Florentinisch
Französisch
Freie Liebe
Frigidität (lat. frigidus = kalt)

Faustfick

Der Faustfick (fist fucking, fisten) ist der sexuelle Akt und die Stimulierung durch das einführen der geschlossenen Hand in die Vagina oder den After.
Diese sexuelle Praktik sollte mit Vorsicht ausgeübt werden, da es leicht zu Verletzungen kommen kann. Viel Gleitmittel und das langsame dehnen des vaginalen Muskels bzw. des Schließmuskel sind hier ein absolutes Muss!

Fellatio (lat. fellare=saugen)

Fellatio ist der Gegenpart zum Cunnilingus, und meint die sexuelle Stimulierung des männlichen Gliedes.
Die Partnerin (oder der Partner) saugt oder leckt den Penis bis zur Ejakulation. Eingebürgert hat sich hierfür der Begriff Blasen.
Oftmals als Vorspiel zum eigentlichen Sexualakt ist Fellatio genau wie Cunnilingus aus den meisten Liebesspiele nicht mehr wegzudenken, und heutzutage gebräuchliche Praktik.
Das Sperma kann zudem entweder geschluckt werden, oder der Penis wird kurz vor dem Schuss aus dem Mund genommen, und auf Gesicht oder Körper der Partnerin / des Partners ergossen.
Gerade bei homosexuellen (logischerweise) männlichen Partner ist diese Form des Verkehrs beliebt.

Femme

Der Gegensatz zur Butch, dem männlichen Part einer lesbischen Beziehung. Die Femme ist der weibliche Part, und zeigt sich anhand der weiblichen Kleidung etc.

Fetisch, Fetischismus (engl. Fetish)

Ursprünglich als Verehrung afrikanischer Götzenbilder bekannt, bezeichnet man Fetischismus in unseren Breitengraden als die sexuelle Fixierung vielmehr auf ein Objekt - den Fetish - denn als auf den Partner.
Vorwiegend sind Männer Fetischisten, deren Vorliebe sich auf einen für sie sexuell anregenden Gegenstand konzentriert. Hierbei handelt es sich um ganz alltägliche Dinge wie Schuhe (Fußfetischist) oder Kleidungsstücke.
Ein Fetisch kann jedweder Form, Farbe oder Größe sein, meist erinnert er aber an die weiblichen Merkmale wie Brüste oder den Hintern, und kann in extremen Fällen sogar ganz die Partnerin ersetzen. Dieser Fetisch wird dann - zumeist im Verborgenen - heimlich geküsst oder gestreichelt.
Ein Fetisch kann jeglicher Sinneswahrnehmung, vom Gefühl, über Geruch oder Geschmack bis hin zum reinen Betrachtungsobjekt entsprechen. Oftmals bergen Fetischisten ganze Sammlungen gleichartiger Fetische.

Flagellantismus

Damit bezeichnet man das Auspeitschen aus zum einen sexuellen, oftmals und gerade in früheren Zeiten aber auch aus religiösen Gründen. Hierzu gehört auch das so genannte Geißeln. Hierbei wird jede Form als Flagellantismus bezeichnet, egal ob man sich selbst geißelt, jemanden auspeitscht oder sich auspeitschen lässt.
Im christlichen Mittelalter als Bußemaßnahme reuiger Sünder oft praktiziert, entwickelte sich hieraus eine sexuelle Praktik der sadomaso Szene. Im 14. Und 15. Jahrhundert bildeten sich zahlreiche anfangs päpstlich geduldete Sekten, die sich in aller Öffentlichkeit selbst auspeitschten, später jedoch stellte sich die Kirche gegen die Flagellantisten.
In der heutigen Zeit wird diese Art der Auspeitschung mit sexuellem Hintergrund in der S/M-Szene praktiziert, da sie das Lustempfinden steigern soll.

Florentinisch

Dies ist eine besondere Form, den Akt zu vollführen. Dabei greift die Frau den Penis weit unten an der Wurzel, strafft die Vorhaut, so dass die Eichel frei liegt. Dies führt zu Reizsteigerung, und soll zudem zu schnelleren Ejakulationen führen.

Französisch

Allgemein eingebürgerter Begriff für Cunnilingus (Lecken) und Fellatio (Blasen). Dabei stimuliert der jeweilige Partner den Intimbereich des Anderen mit dem Mund, der Zunge und den Lippen.

Freie Liebe

Als freie Liebe bezeichnet man allgemeingebräuchlich eine Partnerschaft in eheähnlicher Gemeinschaft. Dabei leben die Partner in einem gemeinsamen Haushalt, teilen Tisch und Bett, sind aber weder standesamtlich noch kirchlich legitimiert in Form der Heirat. Dies bezeichnet man auch als freie oder wilde Ehe.
Heutzutage ist diese Form der Lebensgemeinschaft gebräuchlich, da sie bei einer Trennung meist weniger Probleme als bei einer Scheidung nach sich ziehen. Was zur Zeit der 68er Bewegung oder Anfang des Jahrhunderts zu heftigen Diskussionen und Ausschreitungen führte ist in der heutigen Zeit in der modernen westlichen Welt als normal angesehen.
Gegen Ende der 60er Jahre galt die freie Liebe auch als Zeichen der sexuellen Freiheit, und wurde öffentlich praktiziert, oftmals auch mit mehreren Personen in Gruppensexartiger Weise.

Frigidität (lat. frigidus = kalt)


Mittlerweile nahezu ungebräuchlicher Begriff für die Gefühlskälte bzw. das mangelnde sexuelle Bedürfnis der Frau (frigide). In der heutigen Zeit spricht man von Anorgasmie oder Libidostörung.

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