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Im Crazyhost
Sexlexikon finden Sie zahlreiche Begriffe rund um
die Erotik und rund um Sex.
Sie können die einzelnen Kapitel direkt über die Buchstaben
anspringen und damit zu den Sex-Themen gelangen. |
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Kamasutra
Kandaulesismus
Kastration, Kastrationskomplex
Karezza
Keuschheit
Keuschheitsgürtel
Kitzler, Klitoris
Koituspositionen
Klistier
Koitus, serbischer
Körpersprache
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Kamasutra
Das Standardwerk indischer Liebeskunst.
In Altindien waren Sexualität und Erotik alltäglich und allgegenwärtig,
und jeder hatte sich den Moralprinzipien Dharma, dem Streben nach dem
Guten, Kama, dem Angenehmen, und dem Artha, dem Nützlichen, zu
unterstellen. Das Kamasutra nun war als Leitfaden zur Bewältigung des
Kama angedacht.
Geschichtlich gesehen höchst ungewöhnlich war, dass in diesem Werk
sowohl Mann als auch Frau das Recht eingeräumt wurde, zu sexueller
Erfüllung zu gelangen. In seiner Gesamtheit beschreibt das Kamasutra 64
Variationen des Geschlechtsverkehrs, und diente in erster Linie zur
Zügelung des geschlechtlichen Triebes.
Schrieb der Verfasser doch das Buch zum Nutzen des weltlichen Lebens,
nicht etwa zur bloßen Leidenschaft! Der Kenner des Wesens dieses
Lehrbuches wird einer, der gezügelte Sinne hat.
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Kandaulesismus
Darunter versteht man die Aufforderung an eine dritte, meist fremde
Person, die eigene Frau / Geliebte heimlich zu beobachten, und sich an
dessen Erregung aufzugeilen.
Der Namensgeber dieser (Un)sitte - König Kandaules von Lydien - forderte
einst seinen Leibwächter auf, der Königin heimlich beim Entkleiden
zuzusehen.
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Kastration, Kastrationskomplex
Eine der Theorien von Sigmund Freud. Er war der Auffassung, dass während
der Entwicklung der kindlichen Sexualität der in Vaterkonkurrenz in
seiner Liebe zur Mutter stehende Junge zu fürchten hatte, durch den
Vater kastriert zu werden.
Die Kastration ist die Entfernung des männlichen Fortpflanzungsorgans.
Dies wiederum mache seine, laut Freud ständigen, Inzest-Fantasien
unerfüllt. Freud mutmasste, die Beschneidung sei ein Relikt aus früheren
Zeiten, und symbolisiere die Tat krankhaft eifersüchtiger Väter.
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Karezza
Karezza ist eine altindische gebräuchliche Praktik des sexuellen Aktes.
Nach dem Einführen des Penis in die Vagina sollen beide Partner
beieinander liegen ohne sich zu bewegen, und vereint somit doch Orgasmus
und Samenerguss vermeiden.
Dies soll vor allem Entspannung und Vertiefung der geistigen
Verbundenheit herbeiführen.
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Keuschheit
Keuschheit bezeichnet die geschlechtliche, sexuelle Unberührtheit.
Kulturgeschichtlich gesehen war sie religiös angesiedelt, und war
gebräuchlich bei jungen Frauen, die ihre Unberührtheit bis zur Ehe
wahren sollten.
Bis zur heutigen Zeit legen katholische Priester ein lebenslanges
Keuschheitsgelübde ab, das Zölibat. Während von der Frau verlangt wurde,
dass sie unberührt in die Ehe ging, war es Männern jederzeit erlaubt,
vorehelichen Sex zu haben. Heiratete er die Frau dann nicht, so war dies
keineswegs von Verständnislosigkeit geprägt.
Auch heute noch ist es in islamischen Völkern Sitte, dass die Frau
jungfräulich in die Ehe geht. Dies begründet sich in ihren niederen
sozialen Angesehenheit.
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Keuschheitsgürtel
Der Keuschheitsgürtel ist ein Relikt mittelalterlichen Brauchtums.
Er wurde genutzt, um die Ehefrau während der ritterlichen Kreuzzüge -
die über Jahre hinweg zu gehen vermochten - vor vermeintlichen
Liebhabern zu schützen, und deckte den Intimbereich komplett ab. Der aus
Leder oder Metall gefertigte Gürtel wurde mit einem Schloss versehen,
den der Ehemann bei sich trug, und dem somit als Einziger die
Möglichkeit gegeben war, mit der Frau intim zu werden.
Heute eher unüblich, aber von eifersüchtigen Ehemännern gern erwünscht
ist der Keuschheitsgürtel teilweise noch im Einsatz.
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Kitzler
Der Kitzler ist der sexuell aktivste und erregbarste Teil der weiblichen
Scham, der ähnlich dem Penis des Mannes aus zwei Schwellkörpern besteht,
und sich durch die Erregung und den Blutzufluss vergrössert.
Das zwischen den kleinen Schamlippen liegende Organ spielt bei der Frau
die entscheidende Rolle beim Orgasmus, da sie dessen Reizung durch z.B.
sanftes Reiben, Massieren oder Saugen aufgrund der vielen Nerven sexuell
erregt.
Klitoris
Der Kitzler der Frau, und das empfindlichste Lustorgan. Genau wie der
Penis ist die Klitoris ein Schwellkörper.
Sie sitzt zwischen den Schamlippen, und ähnelt in ihrer Form einem
kleinen Penis. Durch sexuelle Erregung schwillt sie an, und tritt
zwischen den Schamlippen hervor.
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Koituspositionen
Ähnlich den acht Grundvarianten des Kamasutra gibt es acht
Koituspositionen, die in der Literatur Erwähnung finden. Diese können,
ebenfalls vom Kamasutra her bekannt, verschiedenste Variationen finden.
Bei der bekanntesten ihrer Art, der Missionarsstellung, liegt die Frau
unten, der Mann oben. Varianten ergeben sich aus den unterschiedlichen
Bein- und/oder Körperhaltungen.
In der Löffelchenstellung liegt der Mann hinter der Frau und kann tief
in sie eindringen, dies ist auch beim Analverkehr eine gängige Praktik.
Bei der Reiterstellung liegt oder sitzt (‚reitet') die Frau auf dem
unten liegenden Mann. Dies ist für beide reizvoll, da sie ihn oftmals
überraschen kann, und zudem das ‚Reittempo' vorgibt. Ebenso kann der
Geschlechtsverkehr seitlich liegend, stehend, sitzend, knieend, hockend,
jeweils einander zu- oder abgewandt, oder der eine Partner mit dem Kopf
nach unten - den Geschlechtsorganen zugewandt - praktiziert werden. Auch
liegt die Frau oftmals auf dem Rücken, die Beine in die Luft gestreckt
der auf den Schultern des Partners.
Je experimentierfreudiger und spielerischer man an den Akt geht, desto
abwechslungsreicher und pricklender gestaltet sich das Sexualleben!
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Klistier
Ein Begriff aus der Medizin. Ein Klistier ist ein Einlauf in den Darm,
und wird von einigen Menschen als sexuelle Stimulation benutzt,
beispielsweise mit einem Gartenschlauch oder ähnlichem.
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Koitus, serbischer
Dies ist die umgangssprachliche Bezeichnung einer Scheinvergewaltigung.
Die Frau wird hierbei recht derb angefasst, was nicht jedermanns Sache ist.
Sie wird zunächst auf das Bett oder den jeweiligen Vollzugsort des Aktes
niedergeworfen, dann drückt er ihr die Fußgelenke über den Kopf und
dringt in sie ein, wobei er mit seinem Körpergewicht auf sie drückt.
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Körpersprache
Die Körpersprache ist die erotischste Art der Mitteilungen. Die Art der
Bewegung, der Körperhaltung, des Ganges. Sie signalisiert dem
Angesprochenen, was ihn erwartet, oder wie er sich verhalten darf und
soll.
Zur Körpersprache gehört auch die Mimik, der Blick. Ein gespitzer Mund
signalisiert Küss mich, weit geöffnete Augen und ein zusammen
gepresste Lippen zeigen Angst etc.
Vor allen bei langjährigen Beziehungen bemerkt man immer wieder eine
Kommunikation, die keines Wortes Bedarf, man versteht sich sozusagen
blind.
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