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Levirat (lat. levir=Schwager)
Libidostörung
Liebeskugeln
Liebestod
Liebeszauber
Lolita, Lolitakomplex
Lubrikation

Levirat (lat. levir=Schwager)

Eine im jüdischen Brauchtum übliche sog. Schwagerehe. Aus der Gruppenehe entstanden, und über die Mehrgenerationenfamilie zur Einzelfamilie gebildet.
Bei der Schwagerehe hat der Bruder des verstorbenen Ehemannes die Frau geheiratet. Gab es bis zu diesem Zeitpunkt noch keine Nachkommen, wurde der Erstgeborene als Erbe grossgezogen.

Libidostörung

Die Libidostörung tritt in unterschiedlichen Intensitätsgraden auf. Sie reicht von kurzer Lustlosigkeit bis hin zum vollkommenen Verlust sexuellen Lustempfindens oder -verlangens.
Bei Frauen ist sie die häufigste sexuelle Störung, beim Mann tritt sie fast gar nicht auf. organische Symptome einer Libidostörung sind das Ausbleiben einer Erektion bzw. das Ausbleiben der Lubrikation (Feuchtwerden der Vagina).
Eine genaue Diagnose sollte vom Arzt gestellt werden, da viele der Libidostörungen situationsabhängig sind. So kann eine Libidostörung schon auftreten, wenn jemand ‚schlecht drauf ist'. Ist sein Gemütszustand gut, so ist die Libido keineswegs gestört. Ursachen für eine Libidostörungen kann es viele geben, weshalb bei längerfristigen Fällen auf jeden Fall ein Arzt zu konsultieren ist.

Liebeskugeln

Liebeskugeln stammen vermutlich aus Japan, und dienen der Stimulation der Frau. Die Kugeln, von der Grösse her mit einem Durchmesser von ca. 3 cm, werden in die Vagina eingeführt. Beide Kugeln sind hohl, eine davon mit weiteren, kleinen Metallkugeln gefüllt.
Die kleinste Bewegung bringt die Kugeln zum ‚Klingen' und verschaffen der Frau höchste sexuelle Stimulanz. Varianten der Liebeskugeln bestehen auch aus mehr als zwei Kugeln, was eine weitere Luststeigerung erbringt.

Liebestod

Der Liebestod ist eine der am häufigsten auftretenden Methoden des Freitods, der aufgrund einer unerfüllten oder unerwiderten Liebe praktiziert wird.
Bekanntester Liebestod der Literatur ist die Geschichte von Romeo und Julia, deren Liebe von ihren Familien nicht anerkannt wurde, und die sich gemeinsam freiwillig dem Tode hingaben. Beide Liebestode haben psychischen Hintergrund.
Der organische Liebestod ist das plötzliche Ableben während des Aktes z.B. durch Herzversagen, welches knapp 1 Prozent der ungeklärten Todesfälle ausmacht.

Liebeszauber

Ein Mittel, dass zur Erweckung der Liebe dient. Ursprung im Mittelalter. Meist aus einem Aberglauben heraus, wenn Jemanden das Verlangen nach einem (bestimmten) Liebespartner packt.
Die gebräuchlichsten sind Liebestränke, Amulette oder Zaubersprüche.
Früher spielte der Liebeszauber eine große Rolle und hatte im Alltag eine durchaus positive Funktion. Heutzutage spricht man beim Liebeszauber eher von dem Zauber der Liebe ("ich bin von Dir verzaubert"), wenn von einer Person eine starke Anziehungskraft ausgeht.

Lolita, Lolitakomplex

Die ‚Kindfrau' ist die personifizierte sündige Unschuld. Die Minderjährige wirkt anziehend auf Männer, die die Frau im Kind sehen, oder sie versucht, diese Wirkung zu erzeugen.
Die Lolita lässt sich auf Sex mit meist viel älteren Männern ein, was zu einer einseitigen Abhängigkeit führen kann. Sie treibt viele Männer in ihr Verderben, oder leidet selbst an psychischen Störungen, da sie mit fortgeschrittenem Alter vom Mann nicht mehr begehrt und deshalb verlassen wird.
Der Lolita-Komplex ist die sexuelle Begierde, mit minderjährigen Frauen den Akt zu vollführen. Dies ist nur schwer realisierbar, und wird deshalb meist in Bordellen oder auf dem sogenannten Babystrich vollzogen.

Lubrikation

Als Lubrikation bezeichnet man das Feuchtwerden der Scheide, welches nicht - im Gegensatz zu seinem männlichen Pendant, dem Lusttropfen - von Drüsen produziert wird.
Beides dient jedoch als natürliches Gleitmittel.